Überraschungs-Release: Hört Bon Ivers komplettes neues Album „i, i“ jetzt im Stream


Angekündigt war es für Ende August – doch jetzt ist Bon Ivers neues Album „i, i“ überraschend schon früher erschienen. Zumindest digital.

Was für eine Überraschung: Bon Iver haben einen Tag nach weltweit stattfindenden Pre-Listening-Partys in ausgewählten Plattenläden ihr neues Album „i, i“ veröffentlicht – zumindest digital. Die physischen Versionen sollen wie angekündigt am 30. August 2019 erscheinen.

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Die 12 neuen Songs von Justin Vernon und seiner Band können seit Donnerstag, dem 8. August 2019, auf allen gängigen Streamingdiensten sowie auf YouTube im Stream gehört werden.

Bon Iver – „i, i“ auf Spotify:

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Bon Ivers „i, i“ auf YouTube als Playlist aller Lyric-Videos:

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Die Tracklist von Bon Ivers neuem Album „i, i“:

  • Yi
  • iMi
  • We
  • Holyfields,
  • Hey, Ma
  • U (Man Like)
  • Naeem
  • Jelmore
  • Faith
  • Marion
  • Salem
  • Sh’Diah
  • RABi

Bon Iver: Details zum neuen Album

„i, i“ wurde in West Texas und Wisconsin aufgenommen, ist Bon Ivers viertes Album und vervollständigt einen Zyklus: Demnach sei das Folkdebüt FOR EMMA, FOREVER AGO ein Winteralbum gewesen, der Nachfolger BON IVER, BON IVER stand für den Frühling, das nach fünf Jahren Pause erschienene 22, A MILLION für einen „verstörten“ Sommer. i, i nun soll eine Herbstplatte sein.

Justin Vernon sagt über sein neues Album, es fühle sich wie die erwachsenste und vollständigste Platte an, die er bisher gemacht habe: „It feels like when you get through all this life, when the sun starts to set, and what happens is you start gaining perspective. And then you can put that perspective into more honest, generous work.” Der Albumtitel sei bewusst offen und kryptisch gewählt: „The title of the record can mean whatever it means to you or me. It can mean deciphering and bolstering one’s identity. It can be how important the self is and how unimportant the self is, how we’re all connected.“

Der Kern seiner Studioband bestand diesmal aus Sean Carey, Andrew Fitzpatrick, Mike Lewis, Matt McCaughan sowie Rob Moose und Jenn Wasner. Unterstützt wurden sie unter anderem von James Blake, Brad und Phil Cook, Aaron und Bryce Dessner (The National), Bruce Hornsby, Channy Leaneagh, Naeem, Velvet Negroni, Marta Salogni, Francis Starlite, Moses Sumney und TU Dance.

Bon Ivers vorheriges Album 22, A MILLION erschien im September 2016. ME-Autor Daniel-C. Schmidt vergab 5 von 6 Sternen und schrieb in seiner Rezension: „Ein paar der Tracks sind so vielschichtig, überzogen mit Auto-Tune, Multitracks und Loops, es knistert hier, es pocht da, dass man sie zwar wieder und wieder anhören kann und jedes Mal etwas Neues entdeckt.“

Im Oktober 2018 traten Bon Iver in Berlin auf, hier unsere Livekritik über den „Superstar der Indieherzen“. Im Juli 2019 folgten Shows auf dem Open-Air-Gelände des Wiesbadener Schlachthofs und, als Abschluss der „22, A MILLION“-Tour, ein Headliner-Konzert beim Melt Festival.

Bon Iver live beim Melt 2019: Zwei Drumsets für ein Hallelujah