Was auf den handgreiflichen Streit von Kontra K & Nader Jindaoui folgte

Der Rapper schlug den Influencer, was der nicht auf sich sitzen ließ. Das Spiel wurde unterbrochen. Und dann?


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Während der Baller League, bei der am 17. März Beton Berlin gegen FC Nitro antrat, rempelte Kontra K den rennenden Spieler Nader Jindaoui um, was der sich so aber nicht gefallen lassen wollte. Was war passiert? Und welche Worte wählten der Rapper sowie auch der Influencer im Anschluss in den sozialen Medien?

Der eine wurde umgeworfen, dem anderen auf die Brust gehauen

Was genau vorging: Nader Jindaoui war kurz vor Spielende am Spielfeld zum Feldrand gerannt – nicht mehr im Trikot, sondern in Joggingmontur. Kontra K stand ebenfalls am Rand, aber im Spielfeld. Wie aus mehreren Clips, die im Internet kursieren, hervorgeht, stieß er den rennenden Jindaoui von der Seite, bis der zu Boden fiel. Wieder aufgerichtet, haute er danach dem bekannten Musiker auf die Brust. Währenddessen kamen Spieler beider Teams auf den Platz und versammelten sich um die beiden, wohl um zu intervenieren. Das Spiel musste entsprechend unterbrochen werden. Den Abschluss des Ganzen bildete dies jedoch noch nicht.

Der Vorfall in Videoform:

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Jindaoui über Kontra K: „Er weiß, dass das nicht in Ordnung ist“

In einer Instagram-Story vom 18. März schilderte der Influencer, was vorgefallen ist: „Wir hatten ein Spiel gegen Kontras Mannschaft. Es war sehr emotional. […] Wenn wir den Ball reinmachen, gewinnen wir das Spiel.“ Und er zeigte, wie er sich zur physischen Gewalt positioniert: „Bei ihm brennen die Sicherungen durch und er haut mich einfach von hinten um. Er weiß, dass das nicht in Ordnung ist. Wir wissen alle, dass das nicht in Ordnung ist und dass wir Vorbilder sind. Macht man einfach nicht. Aber was wollt ihr? Das wir uns die Köpfe einschlagen? Ich war auch emotional am Anfang. Passiert. Es gibt wichtigeres auf der Welt.“

Kontra K: „So ist es halt manchmal“

Kontra K übermittelte wiederum in seiner Instagram-Story: „Ich wollte den Jungen eigentlich nur ausbremsen. Er ist unglücklicherweise gefallen. Wir haben uns alle die Hand gegeben. Von mir nur Liebe. So ist es halt manchmal.“

Das Statement der Baller League

Die Baller League hat „Bild“ folgendes Statement zu der Thematik gegeben: „Emotionen gehören zum Sport und vor allem zur Baller League dazu. Natürlich gibt es auch Grenzen und auch bei uns wird es bei Unsportlichkeiten Konsequenzen für die Teams geben. Wichtig ist, dass sich alle Beteiligten mit Respekt begegnen.“

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Lukas Podolski hat ebenfalls Meinung

Auch Lukas Podolski, Mitgründer der Hallenfußball-Liga, teilte „Bild“ zufolge mit: „Ab und zu muss es im Fußball krachen. Das gehört dazu. Mir gefallen Emotionen, weil man weiß, dann geht es um etwas. Danach gibt man sich die Hand und irgendwann ist das Ding auch wieder vergessen.“