"'Whale Meat Agaln' ist für mich das Album des Jahres," gesteht Jim Capaldi schmunzelnd. Wer will es ihm auch verdenken, schliesslich bringt man nicht alle Tage ein Soio-Album heraus, besonders, wenn man 'Hauptberuflich' zu einer so sympathischen Band wie Traffic gehört. Vor nem Jahr sorgte Jim schon einmal für einiges Aufsehen in der englischen Rock-Welt, als er seine Watergate-Single Tricky Dicky Rides Again' veröffentlichte. 'Whale Meat Again' hat ebenfalls einen halbwegs politischen Hintergrund, denn der Naturbursche Capaldi möchte mit diesem Titel auf das sinnlose Töten von Walen hinweisen. MUSIK EX-PRESS besuchte den Traffic-Trommler in seinem Landhaus in der Nähe von London. Dem bescheiden wirkenden Jim gefiel es nicht gleich auf Anhieb, uns durch sein Traumhaus zu führen. Er wollte wohl vermeiden, dass bei den ME-Lesern der Eindruck entsteht, er habe nichts anderes zu tun als mit seinem Besitztum zu protzen. Doch dann liess er sich doch breitschlagen und erlaubte unserem Fotografen ein paar 'Schüsse' in seinen Gemächern zu machen. Da gab es keinene goldenen Türklinken oder ähnliches zu bestaunen, stattdessen aber geschmackvoll eingerichtete Räume mit Gegenständen aus aller Herren Länder.